Archive for März, 2008

Aus dem Netz XX

Heute mal wieder zum Thema Antifa …

Redsurfer schreibt eine Kritik gegen den Film „Die Welle“, welche deren Blödsinn auf den Punkt bringt:

Auch die völlig verblödete Theorie des Films (und Buches), dass Faschismus die inhaltsleere Sehnsucht von Psychos nach Gemeinschaft sei, wird die Begeisterung des Publikums wahrscheinlich kaum bremsen. Die Totalabstraktion vom politischen Staatsprogramm des Faschismus und dem politischen Staatsbürgerwillen seiner Bürger ist nun einmal das pädagogische Programm der antifaschistischen deutschen Demokratie.

Und crull hat gleich noch einen passenden Lektüretipp parat.

Dissen hingegen weist einem Demoaufruf Leipziger Antifas dessen Tautologik nach, erst alle von ihnen als solche ausgemachten ‚Missstände‘ in „deutsche Zustände“ zusammenzufassen und diese dann aus „deutschen Zuständen“ zu erklären.

17. März 2008 at 11:19

Notiz zur Anarchismuskritik 2 – Erfolgsargument 2 – Herrschaftsidealismus 1

Wie im letzten Beitrag bereits angedeutet, gibt es im Anarchismus noch eine weitere Verwendung des Erfolgsarguments. Nicht nur dass Anarchismus funktionieren kann, soll für ihn sprechen, nein, auch, dass er „es“ besser machen könne, als „die Herrschaft“. Über dieses „es“ holt sich der Anarchismus jedoch einen grundlegenden Fehler herein. Was er „besser“ machen will, ist schließlich die Umsetzung seiner Zwecke. Wenn er diese jedoch besser verwirklichen will als die Herrschaft, dann unterstellt er, dass diese auch in ihr Zweck wären. Nur dass der Staat eben bei ihrer Umsetzung scheitere. So schreibt etwa Horst Stowasser: (mehr …)

15. März 2008 at 21:01

Notiz zur Anarchismuskritik 1 – Erfolgsargument 1 – Strikebike

[Ich habe mir vorgenommen, in nächster Zeit zwecks Dokumentation und Selbstverständigung für mich, aber auch, um darüber zu diskutieren, immer wieder mal (kurz) zu kommentieren, was mir an anarchistischen Äußerungen und Texten aufgefallen ist. Oder auch an Anarchismuskritiken. Ziel ist es selbstverständlich, sich darüber irgendwann mal eine grundlegende Kritik am Anarchismus erarbeitet zu haben.]

Als bezeichnend für einen zentralen Aspekt des Anarchismus kann wohl diese Veranstaltung gelten. Betont wird, dass Anarchie funktionieren könne. Ihr (möglicher) Erfolg wird also als Argument für sie ausgegeben. Warum das verkehrt ist, fällt ins Auge, denn was hat bitte der Erfolg einer Sache damit zu schaffen, ob sie für die Leute etwas taugt? Oder der Erfolg einer Kritik damit, ob sie stimmt, also ihren Gegenstand trifft? Es wird also ein sachfremdes Kriterium an den Anarchismus angelegt, welcher aber, obwohl es, weil eben sachfremd, nichts mit ihm zu tun hat1, für ihn sprechen soll. (mehr …)

15. März 2008 at 17:54

Antideutsche Anwürfe

Wer die Hetze gegen Cuba nicht mitmacht, der ist deshalb Staatsidealist, meint zumindest wurscht. Argumente dafür gibt es wie üblich nicht. Und wer gar MLer ist, der ist gleich wahnsinning, meint zumindest dissidenz, denn: (mehr …)

14. März 2008 at 17:41

Aus dem Netz XIX

Auch wenn die Kategorie „Murx mit Marx“ weiterhin ascetonym vorbehalten bleibt, so sei doch auf diesen Beitrag des Feuilletonpolitologen Franz Walter bei SPON zum Thema Marx verwiesen (via ganymed). Überraschender Weise benennt er sogar einige Dinge richtig, besonders, was das Verhältnis der Sozialdemokratie zu Marx und seiner Kritik angeht. Sowohl das traditionelle: (mehr …)

13. März 2008 at 17:34


Blog Stats

  • 14,331 hits

Feeds

Aktuelle Beiträge